Monat: Mai 2012

Booklovers…Read until the Dawn!

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Nachdem ich gestern schon an einer Lesenacht teilgenommen habe, versuche ich heute gleich nochmal mein Glück. Dieses Mal bei einer neuen Lesenacht, die von Sandy ins Leben gerufen wurde! Start war um 20 Uhr, Ende ist dann, wenn der letzte eingeschlafen ist. Mit ein paar Stunden Verzögerung stoße ich jetzt auch dazu und beginne sogleich mit meiner Lektüre. An Lesefutter für heute habe ich:

  • Marek Krajewski – Der Kalenderblattmörder
  • Mark Twain – The Adventures of Huckleberry Finn
  • Marian Keyes – Auszeit für Engel

Ein Buch von Marian Keyes habe ich gestern schon geschafft, heute habe ich mir bei dem wundervollen Sonnenschein (der mir fiese Sonnenbrände auf Hals, Armen und Beinen verpasst hat) gleich das nächste gegriffen. Mal schauen, wie weit ich komme! Gestartet wird mit dem Buch von Marek Krajewski.

 

Updates:

23.06 – Auf die Plätze, fertig, los! Die Lesenacht heute beginnt mit dem ersten Shirper, der ersten Aufgabe der Nacht! Sie lautet wie folgt:  Beschreibt mir anhand eines kleinen Reims (3 bis 4 Zeiler) das aktuelle Geschehen in Eurem Buch! Einfach aus dem Bauch raus, ohne viel nachzudenken.

Na dann wollen wir mal:

Vor mittlerweile 100 Jahren

kam ein Mörder in Breslau angefahren

Er wütete, wie’s ihm gefiel

doch kam er wirklich an sein Ziel?

Ich bin leider noch ziemlich am Anfang des Buches, insofern weiß ich noch nicht allzu viel über das Geschehen.^^

 

Lesenacht am 26.05.2012 – jetzt geht es los!

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In weniger als einer halben Stunde geht es los! Die Lesenacht von Sema und ninespo (siehe vorheriger Post) beginnt gleich und schon liegen alle zu lesenden Bücher auf meinem Tisch. Vermutlich verzieh ich mich gleich noch nach unten ins kühle Wohnzimmer, oder aber auch auf die Terrasse. In meinem Zimmer ist es zu stickig, trotz offenem Fenster… und da das WLAN ja auch im Wohnzimmer funktioniert, gibt es hier -zumindest bis 21 Uhr,dann wander ich wieder nach oben zum Fernseher, unten ist noch keiner angeschlossen- jetzt noch eine winzige Umbaupause. Ab 18 Uhr gibt es dann hier regelmäßige Updates zu meinen Leseergebnissen und -eindrücken.

UPDATES:

18.15 – Zu faul gewesen, um umzuziehen. Habe jetzt angefangen mit dem Buch von Marian Keyes (ist ein Re-read, aber ich mags einfach gerne), und denke, dass ich damit wohl so bis 8 oder 9 Uhr beschäftigt sein werde. Danach schau ich mal weiter.

19.00 – Bis jetzt etwa 150 Seiten gelesen, zwischendurch kurz unterbrochen worden. Dass ich das Buch bis 8 fertig bekomme,glaube ich nicht, aber so halb 9 sollte machbar sein. Dann folgt eine Abendbrotpause mit anschließendem Anschalten des Fernsehers für den Eurovision Song Contest. 🙂 Spätestens um 9 geht es dann weiter mit dem nächsten Buch, vermutlich dem von Mark Twain. Spät am Abend kann ich mich nicht mehr so auf Englisch konzentrieren, deswegen lieber früher!

19.45 – Buch ist wider Erwarten schon fertig gelesen. 🙂 Dann werd ich jetzt mal fix den Rasen sprengen und die Abendbrotpause vorverlegen. Danach mach ich mich an Huckleberry Finn! (Und wenn die Nachbarn nicht bald mit ihren Deutschland-Gesängen aufhören,werd ich irre!!!)

20.05 – Abendbrot ist vertilgt, Rasen ist gesprengt (ich auch wieder -.-), jetzt geht es weiter. Der Fernseher läuft einfach schonmal, aber leise. Hallo, Huckleberry Finn; wie gehts denn so?

20.33 – Eine halbe Stunde später und ich hab noch NICHTS im neuen Buch gelesen,stattdessen schaue ich den Countdown vom Eurovision Song Contest. Ähm,ja.

20.59 – Der ESC geht los! Rechtzeitig dazu ist auch die erste Aufgabe bei der Lesenacht online, die da heißt: Schnappt euch euer Buch (falls ihr es nicht sowieso schon in den Händen haltet) und schlagt es auf. Da sollte so ein kleines Papierfitzelchen liegen. Oder auch irgendwas aus einem anderen Material. Davon hätten wir gerne ein Bild ;-) . Im Klartext: Fotografiert euer Lesezeichen (am besten mit Buchcover ;-) ). Und hier kommt mein Bild:

Ich mag mein Lesezeichen sehr gerne 🙂 Es ist so eins zum Clippen, in der Mitte klemmt man die gerade gelesene Seite ein. Und wer es nicht gleich erkennt – es ist eine Klaviertastatur ♥ Von der Sorte habe ich mir gleich mehrere gekauft, ich habe unter Anderem auch noch eines mit einem Bücherstapel, aber das mit der Klaviertastatur ist mein Lieblingslesezeichen 🙂

21.46 – Schande über mich, noch immer ist Huck Finn ungelesen. Aber dafür hab ich noch keinen der ESC-Auftritte verpasst -.-

00.08 – Okay,ich bin völlig beim ESC hängengeblieben. Aber jetzt werd ich auch müde, insofern beantworte ich gleich noch fix Aufgabe zwei und drei, und danach geh ich ins Bett..

00.18 – Der ESC ist vorbei und wir sind Achter geworden. Och joa, das geht doch. Die zweite Aufgabe lautet: Diesmal etwas weniger Aufwendiges. Wir würden gerne ein bisschen mit euch mitles ;-) . Deshalb: Postet bitte den ersten und den letzten Satz von eurer aktuellen Seite.

But there warn’t no Spaniards and no A-rabs and there warn’t no camels nor no elephants. […] „Why, whoever rubs the lamp or the ring.“

Und die dritte Aufgabe lautet wie folgt: Wieder geht’s um Zitate. Diesmal ist jedoch euer persönlicher Liebling aus dem gesamten Buch gefragt.

Das dürfte doch zu machen sein.

„You fetch them [a/n: women] to the cave, and you’re always as polite as pie to them; and by-and-by they fall in love with you and never want to go home anymore.“

Ist nicht gerade der tiefsinnigste Ausspruch in dem Buch, aber zum Einen habe ich ja gerade erst angefangen und zum Anderen gehts da überwiegend um die Dummheiten von Teenagern…

Und damit verabschiede ich mich für heute ins Bett. Es hat Spaß gemacht, mitzumachen, aber gegen Ende ging mir wegen des ESCs und des Schlafmangels von letzter Nacht doch die Puste aus. Habt noch ganz viel Spaß beim Weiterlesen! 🙂

 

Lesenacht am 26.05.2012

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Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich entschlossen, bei der Lesenacht von Sema und Ninespo mitzumachen. Ab 18 Uhr heute Abend wird gelesen, gebloggt und sich über den Lesestoff ausgetauscht. Die letzte Lesenacht, die ich mitgemacht habe, ist schon ein paar Wochen her, so dass ich mich schon sehr darauf freue! Im Hintergrund läuft dann der Eurovision Song Contest – da ich Deutschland absolut keine Chancen ausrechne, muss ich die Sendung auch nicht gebannt verfolgen. Trotzdem interessiert mich schon, was für ein Beitrag das Rennen macht, so dass der Fernseher nicht ausgeschaltet bleiben wird. 😉

Meine Lesepläne für heute Abend sehen wie folgt aus:

Beenden:

Mark Twain – The Adventures of Huckleberry Finn

Marej Krajewski – Der Kalenderblattmörder

Marian Keyes – Sushi für Anfänger

Anfangen:

Theodor Adorno – Philosophie der neuen Musik (und nein,das lese ich nicht ganz freiwillig,ich halte ein Referat zur Zwölftonmusik in 2 Wochen)

Ich wünsch uns allen jetzt schon einmal ganz viel Spaß und wer mag, kann sich ja vielleicht noch zur Lesenacht anmelden! Je mehr,desto besser! 🙂

Rachel Cohn & David Levithan – Dash & Lily’s Book of Dares

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Inhalt: Dash traut seinen Augen kaum, als er in seinem kleinen Lieblingsbuchladen ein rotes Notizbuch entdeckt, das bis auf ein paar Anweisungen auf den ersten Seiten leer zu sein scheint. Sie stammen von einer gewissen Lily, die ihn zunächst auf eine literarische Reise schickt und anschließend über aufregende und Mut erfordernde Aufgaben den Kontakt zu ihm aufrecht erhält. Dash und Lily sind sich noch nie in New York begegnet und doch fühlen sie sich schnell enger miteinander verbunden als sie es je für möglich gehalten hätten. Kann die Realität die beiden endgültig zusammenführen oder bleiben die zwei jungen Menschen alleine, während nur ihre literarischen Seelen zueinanderfinden?

Amhranai meint: Ich habe Dash & Lily’s Book of Dares mit sehr hohen Erwartungen bestellt (nicht umsonst war es das erste Buch in diesem Jahr, das ich käuflich erworben habe!) und konnte es kaum erwarten, endlich hineinzulesen. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich nur Gutes über die Geschichte von Dash und Lily gehört und wollte mir nun endlich selbst ein Bild machen.

Der Anfang des Buches enttäuschte mich ein wenig, muss ich ganz ehrlich sagen. Die Verbindung zwischen Dash und Lily lief doch recht schleppend an und dadurch, dass Cohn und Levithan sich bemüht haben,ein genaues Bild ihrer beiden Protagonisten zu zeichnen, geriet mir die Entwicklung der Geschichte gelegentlich doch zu sehr ins Stocken. Sobald ich mich dann aber daran gewöhnt hatte, dass das Zusammenfinden der beiden Charaktere nicht so verlaufen würde, wie ich mir das vorgestellt hatte, wendete sich das Blatt und ich begann, die Geschichte wirklich zu genießen. Dash und Lily sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die jedoch tief in ihrem Inneren ähnliche Dinge wollen. Aus unterschiedlichen Familienverhältnissen stammend und mit deutlich verschiedenen Werten aufgewachsen haben sie ganz andere Sichten auf die Welt und die Dinge, die ihn ihr geschehen, und genau das macht den Reiz dieses Buches aus. Kleine Wenden, die geschickt in das Geschehen eingeflochten sind, halten den Leser bei der Stange und verhindern, dass sich von vornherein das Ende abzeichnet. Dabei werden immer mehr Charaktereigenschaften der beiden Protagonisten enthüllt – immer mehr Gegensätze, immer mehr Unterschiede. Auf beiden Seiten zeichnen sich jedoch auch deutlich die Gefühle ab, die sie füreinander entwickeln (auch schon mit 16,17 Jahren) und dadurch, dass die Geschichte abwechselnd von Dash und Lily als Ich-Erzähler dargeboten wird, bleibt auch das Einfühlungsvermögen nicht auf der Strecke.

Insgesamt ein wirklich schöner Roman, der nach etwas schwachem Einstieg dann doch stark nachgelegt hat und damit zu einem der lesenswerten Bücher in diesem Frühling geworden ist!

John Katzenbach – Das Opfer

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Inhalt: Die junge Studentin Ashley Freeman genießt ihr Leben in vollen Zügen. Ohne festen Partner, inklusive daraus resultierende Verantwortung, und mit einem Studium, das ihr Freude macht, ist jeder Tag für sie voll Sonnenschein. Doch als sie den Computerhacker Michael O’Connell kennenlernt, ist alles anders. Denn Michael ist ein Psychopath, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Ashley ganz für sich allein zu haben. Und wenn er sie nicht haben kann, dann soll sie auch kein anderer haben. Grausame Machtspielchen beginnen, die sowohl Ashley als auch ihre ganze Familie mehrmals in Lebensgefahr bringen und zeigen, zu was Michael fähig ist, wenn er seine Kräfte voll entfaltet…

Amhranai meint: Ich habe den großen Fehler begangen, dieses Buch nachts zu lesen. Allein im Haus, überall knackte es und draußen huschten Schatten an den Fenstern entlang. Dies ist keine gute Kombination für einen entspannten Leseabend – schon gar nicht mit einem brillianten Thriller wie diesem hier. Schon die beiden Bücher, die ich zuvor von Katzenbach gelesen habe (Die Anstalt und Der Patient), haben mich sehr begeistert, doch dieses Buch hat mich schlichtweg umgehauen. Die Sachlichkeit, mit der Katzenbach die grausamen Taten Michaels beschreibt und geschehen lässt, gehen sofort unter die Haut und sorgen für eine mächtige Gänsehaut. Es scheint über alles Menschliche hinauszugehen, was dieser Mensch veranstaltet, um sich die Liebe und Zuneigung (wenn es denn das wirklich ist, was er will) einer jungen Frau zu sichern. Harmlosere Ideen wie Telefonanrufe und mildes Verfolgen nimmt man als Leser ja noch in Kauf, wenn man sich auf so eine Geschichte einlässt, doch irgendwann waren die Grenzen zum Wahnsinnigen und Bösen dann deutlich überschritten, was mich fast davon abgehalten hat, weiterzulesen. Doch natürlich musste ich wissen, wie dieser Thriller ausgeht!

Neben der enormen Nüchternheit, mit der Michaels Taten und Gedanken geschildert werden, bekommt man eine völlig andere Gefühlswelt vermittelt, nämlich die, in der sich Ashley und ihre Familie bewegen. Diese völige Hoffnungslosigkeit und pure Verzweiflung, die an ihnen allen nagt und für schiere Panik sorgt, ist so zum Greifen nah und so verdammt real, dass man sie am liebsten selbst beschützen würde. Von einem Irren verfolgt zu werden und nichts von dem, was er plant und ausführt, verhindern zu können, ist furchtbar. Ich konnte mich so gut in Ashley hineinversetzen und spüren, wie sie sich fühlen muss. Dass sie keine Chance hat, dem zu entrinnen, was Michael ihr antut, und dass es sie gleichzeitig völlig zerstört.

Irritierend an dem Buch sind kleine eingeschobene Unterhaltungen zwischen zwei Personen, die bis ganz zum Ende nicht näher beleuchtet werden. Sie unterhalten sich über den Fall, aber es wird nicht klar,wer denn da eigentlich mit wem spricht. Auch habe ich oft die Teile ein wenig schneller gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit: Eigens für dieses Buch habe ich mir kurzfristig eine neue Kategorie einfallen lassen, nämlich Buch des Monats. Wie schon der Name sagt, wähle ich jeden Monat ein Buch aus, was meine Topempfehlung darstellen soll. In diesem Fall ist das definitiv Das Opfer! Nur ein Tipp: Möglichst tagsüber lesen, wenn man nachts gern noch schlafen möchte. Ich spreche aus Erfahrung.

Martin Demmler – Robert Schumann und die musikalische Romantik

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Inhalt: Die Biografie „Robert Schumann und die musikalische Romantik“ von Martin Demmler ist ein sehr gut recherchiertes Buch über einen der größten Künstler des neunzehnten Jahrhunderts. Schon von klein auf mit dem Klavier vertraut, verschreibt sich Schumann schon bald voll und ganz der Musik und nimmt dafür sogar körperliche Leiden in Kauf (beispielsweise bastelt er sich selbst einen Apparat, der es ihm ermöglicht, seinen Ringfinger stärker zu dehnen, um damit besser spielen zu können. Dies hat eine dauerhafte Versteifung zur Folge). Die Liebe zu der Tochter seines Mentoren, Friedrich Wieck, überdauert die gesamte Zeit seines musikalischen Schaffens und auch Leidens. Die beiden Schumanns ziehen mit ihrer wachsenden Kinderschar durch das ganze Land und machen auch vor dem Ausland nicht Halt, um ihre Karriere zu fördern und endlich glücklich zu werden. Als kleine sachliche Leckerbissen zwischendurch dienen in dem Buch die Beschreibungen einzelner Stücke Schumanns, wie beispielsweise die Kinderszenen.

Amhranai meint: Da ich mich privat seit geraumer Zeit mit Robert und Clara Schumann auseinandersetze, habe ich mittlerweile einiges über die beiden erfahren und mir angelesen. Daher bedeutet das Lesen einer weiteren Schumann-Biografie oft ein Stück weit Wiederholung für mich und nimmt mir den Spaß an dem Aufsaugen weiterer Informationen. Dieses Buch allerdings bietet mit seiner klaren Struktur (die Kapitel umfassen meist jeweils eine Jahresspanne von etwa 5 Jahren und sind chronologisch angeordnet) und seinen detaillierten Informationen zu Robert Schumann und seiner Musik viel Neues und hat mich deshalb auch absolut nicht enttäuscht. Insbesondere die Analyse und Erklärung der Stücke, die der Autor meist vorher erwähnt, haben dafür gesorgt, dass sich mein Verständnis seiner Musik gegenüber noch deutlich erweitert hat. Natürlich, vieles wusste ich auch schon. Einiges aber wirklich eben nicht und dafür muss ich dem Buch bzw.dem Autoren ein Lob aussprechen. 🙂

Ich muss gestehen, dass es schon eine Weile her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe – im Rahmen einer Lesenacht vor wenigen Wochen, an der ich teilgenommen (und bis fast zwei Uhr morgens durchgehalten) habe, habe ich es mir wieder gegriffen und erwartungsvoll die erste Seite aufgeschlagen. Da mir die Struktur des Buches dann aber doch irgendwie bekannt vorkam, habe ich es weiter durchgeblättert und festgestellt, dass ich es schon kenne! Anscheinend habe ich es vor einigen Monaten schon einmal gelesen und danach ist es mir irgendwie durchgerutscht. Anfängerfehler. Immerhin habe ich schon sehr früh bemerkt, dass mir der Text nicht neu war – das spricht doch eigentlich für das Buch, oder? 😉

(Wem mein kleiner Monolog über das Wissen bezüglich der Schumanns auch irgendwie bekannt vorkam – hier habe ich schon einmal ein Buch zu diesem Thema rezensiert, allerdings über Clara Schumann, Roberts Frau.)

[Marathon] Eine Nacht – viele Rezensionen

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Wenn jemand in den letzten Tagen auf meinem Blog vorbeigeschaut hat, hat er wohl nicht den Eindruck bekommen, dass ich furchtbar viele Bücher gelesen habe. Zwar haben sich ein paar Rezensionen angesammelt, aber seit gut zwei Wochen ist hier schreibtechnisch Ebbe. Dabei war ich so fleißig!! Nur leider war ich nach dem Lesen zu faul, Rezensionen zu schreiben, so dass sich hier mittlerweile ein Stapel von sechs Büchern auf meinen Schreibtisch gebildet hat – alles gelesen, aber noch nicht rezensiert. Das muss anders werden! Deswegen starte ich heute Abend um 20 Uhr meinen ersten Marathon unter dem Motto „Eine Nacht – viele Rezensionen“. Ziel ist es, jede Stunde eine Rezension zu Ende geschrieben zu haben, so dass hier morgen früh um 2 Schicht im Schacht ist und auch der Bücherstapel verschwunden ist. Wenn ich einen Bericht schon früher fertig haben sollte, wird die freie Zeit für meinen SuB genutzt, schließlich warten da noch rund 60 Bücher auf mich.

Wer spontan diesen Artikel liest und sich anschließen möchte – sehr gerne! Vermutlich werde ich Marathons wie diesen von nun an häufiger durchführen, wenn auch nicht immer nur auf Rezensionen beschränkt. Ihr könnt sowohl heute den ganzen Abend einsteigen, als auch beim nächsten Mal. Da kommt dann auch eine rechtzeitigere Ankündigung.

Veröffentlicht wird hier immer zur vollen Stunde, gleichzeitig gibt es in diesem Eintrag jeweils ein Update, wie weit ich denn schon bin.

Updates:

20:17 – Okay, das erste Buch ist schon fertig rezensiert. War doch gar nicht so schwer – hätte ich schon viel früher machen können!!! Naja, dafür ist ja die Nacht da. Jetzt kommen 40 Minuten Thriller,bevor es weitergeht. Vielleicht gibts dazu auch noch einen Tee und/oder eine Milchschnitte.Kleine Stärkung. 🙂

20:38 – Es juckt mich in den Fingern, weiter zu machen! Außerdem wird das Buch gerade wieder fader, nachdem eine kurze Zeit tatsächlich Spannung aufgekommen war. Aber ich bleib tapfer und les weiter. Noch 20 Minuten und dann kommt die nächste Rezension dran!

20:58 – Toll,jetzt wird es gerade wieder spannend. Aber erstmal wird das Buch jetzt zur Seite gelegt, schließlich soll die erste Rezension veröffentlicht werden! Anschließend setz ich mich direkt an die Zweite.

21:14 – Zweite Rezension ist fertig geschrieben und beim Tippen habe ich mir noch eine neue Buchkategorie einfallen lassen. Mehr dazu in der Rezension, die um 22 Uhr erscheint. Jetzt muss ich mich erstmal erholen, weil ich alleine beim Schreiben der Rezension wieder in die Geschichte gerutscht bin und die wirklich sehr an den Nerven zehrt.

22:09 – Buch ist fertig gelesen! Wow, am Ende hat der liebe Katzenbach nochmal richtig zugelegt und für viel Spannung gesorgt. Die nächste Rezension ist auch geschrieben, jetzt widme ich mich literarisch leichterer Kost. 🙂

22:30 – Nächstes Buch ist fertig. Und ich gestehe,dass ich langsam müde werde… vielleicht schick ich die letzte geschriebene Rezension doch schon ab und mach dann morgen weiter? Hm. Das kommt davon,wenn kein Gruppenzwang da ist 😦

22:40 – Fertig gedacht: die letzte Rezension wird pünktlich zur vollen Stunde veröffentlicht,aber dann ist für heute auch Schicht im Schacht. Ja,Schande über mich… aber morgen gehts dann weiter mit den letzten 3 Rezensionen von heute (und den zweien von den Büchern, die ich in der Zwischenzeit fertig gelesen habe!), dann vielleicht sogar im 30-Minuten-Takt, um vor Mitternacht durchzukommen.

22:59 – Und damit verabschiede ich mich aus der ersten Marathon-Rezensionsrunde in den wohlverdienten Schönheitsschlaf 😀 Morgen geht es hier weiter!