Monat: Juni 2012

[Tag] Acht Dinge über mich

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Mein erster Tag, mein erster Tag 🙂 (Nein, nicht Taaag, sondern Tääääg) Und zwar hab ich ihn gestern von Sema IV erhalten, bei der ich mich jetzt schonmal bedanken möchte! 🙂 Bevor es losgeht, hier nur noch kurz die Regeln (von Sema übernommen) :

  1. Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person!
  2. Schreibe acht Dinge über dich auf, die zu dem gewählten Thema passen.
  3. Tagge zehn weitere Leute.
  4. Gib’ den getaggten Leuten Bescheid.
  5. Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.

Das Thema, das ich bearbeiten soll, heißt Spannung in Büchern, Filmen & Co. Das klingt gut, auf gehts!

  1. Wenn mich ein Buch richtig fesselt, lese ich auch schonmal die Nacht durch.
  2. Niemalsnie lese ich das Ende des Buches als Erstes! Das geht überhaupt nicht, egal wie sehr ich wissen will, wie das Ganze ausgeht.
  3. Gruselige Filme schau ich nicht so gern allein – mit Freunden macht das viel mehr Spaß, weil man sich auch super gegenseitig erschrecken kann. Gleichzeitig hilft die Nähe der anderen auch, ein bisschen ruhiger zu bleiben. (Meistens. Kommt auf die Freunde an.)
  4. Besonders viel Spaß macht es mir, Bücher oder auch Filme zu verfolgen, die das Whodunnit-Prinzip in sich tragen – Detektivgeschichten oder Ähnliches. Agatha Christie ist da ein super Beispiel, oder auch die Sherlock Holmes-Geschichten. Momentan mag ich besonders gern die CSI-Serien, die abends im Fernsehen laufen und ja eigentlich immer dieses Prinzip verfolgen. (Der Extra-Kick ergibt sich dann bei Geschichten, in denen der Tatort abgeschnitten vom Rest der Welt ist und jeder verdächtig ist)
  5. Die Krimis, die ich momentan verschlinge, sind die von Stieg Larsson. Seine Millenium-Trilogie ist schlecht für die Nerven, wenn man sie abends liest, aber tagsüber einfach große Klasse! Er weiß wirklich, wie man Spannung schafft.
  6. Nachdem ich einen besonders spannenden Krimi oder Thriller gelesen/gesehen habe, höre ich es die ganze Nacht im Haus knacken (nicht schön,wenn man allein ist)
  7. Spannung in Filmen erzeugt sich für mich nicht durch physische Gewalt (Actionfilme oder Ähnliches), sondern mehr durch den psychischen Druck. Einer Autojagd kann ich nichts abgewinnen, einem langsam verrückt werdenden Protagonisten dagegen schon.
  8. Ich habe mal angefangen, einen Krimi zu schreiben, aber nach 30 Seiten kam ich nicht richtig voran. Der Entwurf ruht bis heute auf meiner Festplatte und ich habe ihn auch nur wenigen ausgewählten Personen gezeigt. Wer weiß,vielleicht schreibe ich irgendwann weiter… wobei sich viele autobiografische Züge (sowie die von Menschen, die mir nahe stehen/standen) darin verbergen und ich teilweise nicht will, dass die wieder ans Licht kommen.

Das war doch gar nicht schwer – im Gegenteil, es hat sogar viel Spaß gemacht! Den möchte ich auch anderen nicht vorenthalten, deshalb tagge ich jetzt und mit sofortiger Wirkung:

  1. All About Books
  2. Buchstabenträume
  3. Die Pfötchen-WG
  4. just another bookaholic
  5. About Happy Books
  6. Bücher-Café
  7. Buchsaiten
  8. Nightingale
  9. Bücherfresser
  10. Herba

Das Thema, das ihr betaggen dürft, lautet: Musik und Literatur. Viel Spaß damit! 🙂

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[Re-Read] Sophie Kinsella – Mini Shopaholic

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Inhalt: Das Leben von Becky und Luke Brandon könnte nicht schöner laufen. Sie haben eine liebreizende kleine Tochter, die immer und überall durch ihr reizendes Wesen auffällt, beruflich läuft es top und ihr eigenes Haus ist endlich bezugsfertig. Ja, oder so ähnlich. Fakt ist, Klein Minnie entpuppt sich als shopping- und markensüchtige Kopie ihrer Mutter (ja, auch schon mit zwei Jahren), die englische Wirtschaft geht völlig den Bach runter und das Haus, das sie eigentlich haben wollten, steht nicht mehr zur Verfügung. Um allem die Krone aufzusetzen, verbringt die leicht überforderte Mutter Becky ihre gesamte Freizeit damit,eine megageheime Überraschungsgeburtstagsfeier für ihren Mann zu planen. Ihr Plan, nur wenige Leute einzuweihen geht voll auf, bis versehentlich eine Rundmail an alle seine Kontakte und alle Firmenkontakte verschickt werden. Upps. Aber es könnte ja immer noch schlimmer kommen………………. kommt es auch.

 

Amhranai meint: Die Shopaholic-Reihe findet mit Mini Shopaholic einen grandiosen Abschluss. Die kleine, extrem verwöhnte Minnie ist der neue Mittelpunkt von Beckys und Lukes Leben, und scheut auch nicht davor zurück, dieses völlig auf den Kopf zu stellen. Ein Nein wird aus Prinzip nicht akzeptiert, stattdessen schreit und quengelt sie so lange, bis sie alles hat, was sie haben wollte. Natürlich sieht ihre Mutter das nicht, sondern vergöttert ihren kleinen Schatz, kauft ihr teure Markenkleidung und zieht die Ausgaben von ihrem noch nicht vorhandenen Taschengeld ab, so dass Minnie mit 2 Jahren schon ihr Taschengeld für die nächsten 125 Jahre verplant hat. Der Charakter von Becky wird im neuesten Buch der Reihe wirklich seeehr überspitzt dargestellt, aber trotzdem macht es einfach Spaß, ihr Leben zu beobachten. Neben der kleinen Minnie spielt auch eine große Party für Luke eine wichtige Rolle, die Becky ganz allein auf die Beine stellen will. Schon bald merkt sie, dass es doch nicht ohne Hilfe geht (die sie vorher abgewiesen hat). I get by with a little help from my friends. Wussten schon die Beatles. Aber zurück zum Thema. Obwohl das Buch an einigen Stellen unglaubwürdig wirkt, ist es zugleich ungeheuer amüsant und lässt die Charaktere in einem wirklich sympathischen Licht erscheinen. Und dass am Ende alles anders kommt, als man sich das gedacht hat, ist auch irgendwie klar – aber dennoch kein Minuspunkt!

Ein weiteres Highlight in dem Buch sind neben den alltäglichen Geschichten aus Beckys Leben auch wieder die Briefwechsel mit verschiedenen Unternehmen oder auch private Listen, die schon in den früheren Bänden für den einen oder anderen Lacher gesorgt haben. Insgesamt ein durchaus rundes Werk mit hohem Spaßfaktor. Wenn man es nicht zu ernst nimmt.

[Re-Read] Sophie Kinsella – Kennen wir uns nicht?

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Inhalt: Nach einem Autounfall kommt Lexi Smart im Krankenhaus wieder zu sich und fragt sich schon nach wenigen Minuten, in welchem seltsamen Traum sie denn bloß gelandet sein mag. Die Ärzte klären sie darüber auf, dass die letzten 3 Jahre aufgrund des Unfalls aus ihrem Gedächtnis gelöscht worden sind. Sie erinnert sich weder an ihren kometenhaften Karriereaufstieg noch an ihre hippen neuen Freunde, nicht einmal an ihren mehr als reichen und überaus attraktiven Ehemann! Bei der Suche nach den Puzzleteilen, die Lexis Leben so verändert haben, stellt sie fest, dass all das eigentlich nie hätte passieren sollen.Nie wollte sie zu so einer Schlange werden, die sie jetzt ist. Ist es zu spät, alles ungeschehen zu machen?

 

Amhranai meint: Einen Teil des Gedächtnisses zu verlieren, ist wohl der Alptraum jedes Menschen. Mit einem Mal sind ein paar Jahre einfach futsch, man kann sich nicht mehr daran erinnern. Nett gemeinte Hinweise von Freunden führen dazu, dass man sich selber immer mehr in Frage stellt und versucht, herauszufinden, wie um Himmels Willen es denn bloß so weit kommen konnte. So geht es Lexi Smart in Kinsellas Roman – vom netten Mädchen von nebenan ist sie innerhalb von 3 Jahren zum karrierefixiertem Miststück mutiert. Ihre alten Freunde verachten sie, die neuen sind nur auf Feiern und Reichtum aus. Der ungewohnte Alltag von Lexi wird glaubhaft geschildert, die Verzweiflung und auch die Hilflosigkeit der Protagonisten werden schon früh sehr deutlich. Auch wenn die Nebencharaktere teilweise etwas überzogen wirken, fügen sie sich doch ein in das Geflecht von Lügen, unbequemen Wahrheiten und der Suche nach dem wahren Ich.

Ich habe das Buch vor einiger Zeit schon gelesen und habe es jetzt wieder herausgekramt, um mich an den vielen Ungereimtheiten in Lexis Leben, die zugegebenermaßen hin und wieder auch erfrischend geschildert werden, wie zum Beispiel im selbst verfassten Ehehandbuch ihres Mannes, das wirklich alles enthält, was zu ihrer Ehe gehört, zu erfreuen. Wenn das das richtige Wort ist. Natürlich regt das Buch ein kleines Stück weit zum Nachdenken an – und wenn es nur dazu führt, dass man dankbar ist, selbst nicht davon betroffen zu sein-, aber in erster Linie ist es eben doch Unterhaltungsliteratur von einer der besten Autorinnen Englands.

[Empfehlung] Mütter & Consorten

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Heute mal ein Eintrag völlig anderer Art von mir.Wenn ich künftig etwas entdecke, was ich euch empfehlen möchte, wird es in dieser Rubrik seinen Platz finden.

Mit einem Gutschein in der Tasche machte ich mich heute Nachmittag auf die Suche nach dem Laden Mütter und Consorten, den mir meine Kollegin (von der auch der Gutschein stammte) sehr empfohlen hatte. War meine Suche bei Google Maps noch völlig fruchtlos verlaufen, fand ich den Laden dann doch überraschend schnell. Klein und recht unscheinbar kam er von außen daher, aber sobald ich einen Fuß hineingesetzt hatte, war mein Geldbeutel in Gedanken schon geplündert. Der Laden führt unheimlich schöne und individuelle Produkte, angefangen bei aus Filz hergestellten Schlüsselanhängern und Federtaschen, über süße und beschriftete Babykleidung bis hin zu jeder Menge Hinstellern, die man zwar nicht unbedingt braucht, aber sie haben muss, sobald man sie sieht. War ich am Anfang noch unentschlossen, hatte ich schon nach wenigen Minuten Dinge gefunden, die meinen Gutschein preislich völlig überstiegen, so dass ich auch noch Bargeld dalassen musste. Gelohnt hat es sich aber trotzdem auf jeden Fall – der kleine Laden überzeugt nicht nur mit seinem unheimlich vielfältigen Angebot, sondern auch mit seiner freundlichen Beratung. Wer mag, kann sich hier einen Eindruck vom Sortiment von Mütter & Consorten verschaffen, zu finden ist der Laden momentan (leider) nur im Hamburger Westen. Mir passte das ja sehr gut, aber auch eine etwas weitere Anfahrt lohnt sich auf jeden Fall. Wer vielleicht in der Gegend wohnt, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen!

Hier nun meine Shoppingergebnisse:

Eine wunderschöne Federtasche mit Noten

Ein ganz tolles Schlüsselband mit Glückskäferchen

Und ein hübscher Bleistift mit Punkten

Ein rundum erfolgreicher Einkauf. Diesem Laden werde ich mit Sicherheit bald wieder einen Besuch abstatten und ich kann allen raten, auch einmal dort vorbeizuschauen! 🙂