Lieblingsbücher

BBC Bücherliste & Lieblingsbücher der Deutschen

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Bei meiner fleißigen Prokrastination bin ich gerade über eine Liste gestolpert, die sogleich mein Interesse geweckt hat. Unter http://www.listchallenges.com/kaunismina-bbc-6-books-challenge findet ihr insgesamt 100 Bücher, von denen der Durchschnittsbürger bloß sechs gelesen hat. Als absolute Leseratte konnte ich das natürlich nicht auf mir sitzen lassen, weshalb sich diese Liste gleich einer Prüfung unterziehen musste. Mein Ergebnis: 17 von 100 Büchern. Auch das ist eine magere Quote, die ich aber aufzubessern gedenke. Aus diesem Grund findet ihr künftigauf dieser Seite (oder oben in dem Reiter unter Leselisten und dann „BBC Bücherliste“) eine Übersicht, die sowohl die 100 Bücher aufführt, als auch zeigt, welche davon ich schon gelesen habe. Ein Drittel sollte bis Ende des Jahres ja wohl zu schaffen sein. 🙂

Zur gleichen Zeit geht auch noch zweite, nicht ganz so internationale Liste an den Start: die 100 neuen Lieblingsbücher der Deutschen, die vor geraumer Zeit gewählt wurden, haben nach einer Pause auch wieder ihren Weg auf meinen Blog gefunden und sollen nun fleißig konsumiert werden. Da komme ich auf insgesamt 39 von 100 gelesenen Büchern, und möchte als nächstes die 50%-Marke knacken. Für meine ehrgeizigen Leseziele in diesem Jahr bedeutet dies also konkret:

15 Bücher von der BBC Liste & 11 Bücher von der Lieblingsbücher-Liste lesen, zusätzlich zu den 10 weiteren Büchern für die Lieblingsbücher-Challenge (Vorsicht, das sind zwei verschiedene Dinge 😉 ). Und natürlich noch weitere Lektüre, einfach so zum Spaß.

[Re-Read] J.K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen

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Harry Potter 01Inhalt: „Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.“ (Rowling, J.K.: Harry Potter und der Stein der Weisen. Carlsen Verlag: 1998.)

Amhranai meint: Der Auftakt der Harry Potter Reihe war das zweite Buch, das ich im Rahmen der Lieblingsbücher Challenge der Bücherphilosophin gelesen habe. Die Entscheidung dazu fiel mir unwahrscheinlich leicht, da ich schon ewig ein Fan von Harry, Ron und Hermine bin.

Die Geschichte wurde zuerst publik, als ich noch ein relatives junges Kind war – mit sieben erfuhr ich zum ersten Mal von Harry und seinen Freunden, die sich in der Welt der Magie bewegten und dabei so viele aufregende Abenteuer erlebten, dass ich nur zu gerne dabei gewesen wäre. Dass der Hype so lange anhalten würde, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl kaum jemand gedacht, doch als sich nachts die Kinder mit ihren mäßig begeisterten Kindern vor den Buchhandlungen aufreihten, um als erstes den Folgeband in der Hand zu halten, wurde schon langsam klar, was die liebe Frau Rowling da angerichtet hatte. Noch heute lieben die Kinder Harry, Ron, Hermine und alle anderen, die ihren Weg teilen – gerade vor ein paar Tagen durfte ich mich davon im Rahmen eines Leseprojektes an einer Grundschule davon überzeugen, als fast alle Kinder meines Kurses (Dritt- und Viertklässler) die HP-Bücher als ihre Lieblingsbücher betitelten. Aber genug der Faszination über die Auswirkungen, die die Bücher hatten – hier geht es um den ersten Teil.

Harry ist eigentlich ein ganz normaler Junge, ja. Wäre da nicht diese seltsame Narbe auf der Stirn und seine scheinbar völlig durchgeknallten Verwandten, bei denen er aufwachsen muss. Der Junge im Schrank unter der Treppe hat es nicht leicht, seine Identität zu entdecken und sich gegen seine dominanten Vormunde aufzulehnen. Von seinem tyrannischen Cousin ganz zu schweigen, der ihm das Leben jeden Tag wieder zur Hölle macht. Da kommt mit einem Mal der Brief, der sein ganzes Leben verändert – er darf auf die berühmte Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gehen, denn Harry ist nicht wie andere. Er ist ein Zauberer. Das wünscht sich wohl jeder zu erfahren, doch während unsere Briefe wohl alle kollektiv auf dem Weg verloren gegangen sind, ist es für Harry bald Alltag, einen Zauberstab in die Hand zu nehmen und allerlei Abenteuer zu bestehen. Und so folgen wir Harry nach Hogwarts, wo er schnell neue Freunde findet, aber sich auch mit ersten Antipathien konfrontiert sieht.

Das Leben in der Welt der Magie bietet keineswegs nur Annehmlichkeiten, im Gegenteil: es ist auch verdammt gefährlich, denn der Bereich des Möglichen hört nicht an der Grenze zum Unvorstellbaren auf. Es gibt nichts Unvorstellbares, es gibt nichts, was es nicht geben kann .Und auch wenn man mit Zauberei vielerlei Möglichkeiten hat, sich zu wehren, so kann auch die Gegenseite zaubern, wie in einem späteren Band der Zaubereiminister, Cornelius Fudge, noch traurig bemerken wird. Harry muss also sein Bestes geben, um zu überleben, und mit der Hilfe seiner treuen Freunde schafft er es tatsächlich, den gefürchteten Zauberer, dessen Name nicht genannt werden darf, in seine Schranken zu weisen und vorerst zu besiegen. Dieser Sieg ist wohl nichts im Vergleich zu der enormen Entwicklung, die Harry mit nur 11 Jahren durchläuft – beladen mit so viel Verantwortung wird er schon früh zum jungen Erwachsenen und ist wohl kaum vergleichbar mit regulären Elfjährigen.

Mit nur etwas mehr als 300 Seiten ist der erste Teil von Harry Potter absolut leichte Lektüre, da kommt später ja bekanntermaßen deutlich mehr auf den Leser zu. Als Einführung in die zauberhafte Welt der Magie reichen sie jedoch vollkommen aus, und so verlässt man Hogwarts nach dem ersten Schuljahr mit der Lust auf mehr, und dem Drang, doch noch einmal im Briefkasten nachzuschauen, ob der eigene Brief nun vielleicht eingetrudelt ist. Eine Eule kann sich immer mal verfliegen. Passiert uns doch auch andauernd (mir im Speziellen). 🙂

[Re-Read] Rebecca James – Die Wahrheit über Alice

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Inhalt: “Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin. An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt …” (James, Rebecca: Die Wahrheit über Alice. Rororo: Februar 2012)

Amhranai meint: Im Rahmen der Lieblingsbücher Challenge sollen ja innerhalb von 12 Monaten 12 Lieblingsbücher gelesen und rezensiert werden. Als erstes Buch auf meinem Stapel habe ich mich für Rebecca James‘ Die Wahrheit über Alice entschieden, das ich etwa vor 1,5 Jahren schon einmal gelesen und auch rezensiert habe.

Ich wusste noch, dass mit Alice etwas nicht stimmt, doch war ich zu Beginn nicht mehr ganz sicher, inwiefern sich ihre Geschichte mit der von Katherine verschränkt und was sie dazu verleitet, sich so falsch zu verhalten, wie sie es tut. Dann kam aber die Erinnerung schnell wieder zurück – ein Vorteil beim Re-Read ist ja, dass man grob schon weiß, was passiert – und ich konnte von da an Katherine’s Geschichte verfolgen, während ich mich fragte, wann sie denn endlich hinter Alice’s Geheimnis kommt. Hinterher ist man ja bekanntermaßen immer schlauer, so dass ich es kaum fassen konnte, dass es Katherine nicht gelang, die Schlüsse zu ziehen, die ich mit dem nötigen Wissen längst gezogen hatte. Damit will ich nicht suggerieren, dass Katherine als ein unnatürlich naiver und zweidimensionaler Charakter angelegt ist, dem ist gewiss nicht so. Nur braucht sie ihre Zeit, um mit ihrer verletzten Seele zu erkennen, was eigentlich geschieht.

Die Grausamkeit, die Alice an den Tag legt, ließ mir immer wieder einen Schauer über den Rücken wandern. Erst bemüht sie sich so sehr, Katherine als ihre Vertraute zu gewinnen, und dann zerstört sie sie eiskalt. Sicher ist sie verletzt durch das, was in der Vergangenheit geschehen ist, doch gibt ihr dies noch nicht das Recht, Katherine zu terrorisieren und sie dafür zu bestrafen, was damals vor sich ging. (Ich vermeide bewusst Details, um denen eine Chance zu geben, die das Buch noch nicht gelesen haben 😉 ). Mit welcher gelassenen Sicherheit und Präzision sie vorgeht, ist erschreckend, und zeigt einmal mehr, wozu Menschen fähig sind.

Alles in allem war es definitiv eine gute Entscheidung, dieses Buch im Rahmen der Challenge noch einmal zu lesen!

[Statistik] Gelesene Bücher im Oktober 2013

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Seit einigen Monaten schon habe ich auf anderen Blogs zu Beginn jedes Monats Posts gesehen, die darüber Auskunft gegeben haben, wie viele Bücher im Vormonat gelesen wurden. Da der Oktober literaturtechnisch ein echter Erfolg war, möchte ich mich nun in die Reihe eingliedern und ebenfalls mal heraussuchen, welche Bücher ich im letzten Monat verschlungen habe! Da hätten wir:

Rebecca James – Die Wahrheit über Alice (307 Seiten)

Gayle Forman – If I Stay (196 Seiten/Kindle)

J.K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen (330 Seiten)

J.K. Rowling – Harry Potter und die Kammer des Schreckens (347 Seiten)

J.K. Rowling – Harry Potter und der Gefangene von Askaban (443 Seiten)

J.K. Rowling – Harry Potter und der Feuerkelch (761 Seiten)

Insgesamt: 2384 Seiten

Außerdem habe ich mit dem Buch von Rebecca James und dem ersten HP-Band auch schon die ersten beiden Bücher für die Lieblingsbücherchallenge gelesen! Die Rezensionen und die offizielle Übersicht folgen noch, vermutlich im Laufe des Tages, auch wird dann verraten, wie es weitergeht.

Meine aktuellen Leseprojekte könnt ihr, wie immer, der rechten Spalte meines Blogs entnehmen.

Auf einen leseintensiven November!

Die Lieblingsbücher-Challenge: morgen geht es los!

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Morgen geht es endlich los – die Lieblingsbücher Challenge der Bücherphilosophin beginnt, während derer 12 Lieblingsbücher gelesen werden sollen. Hier noch einmal die Regeln im Schnelldurchlauf:

  • 12 Lieblingsbücher werden innerhalb von 12 Monaten gelesen
  • Zeitraum: 01.10.2013 bis 30.09.2014 (genau ein Jahr)
  • Die Leseliste wird individuell zusammengestellt
  • Rezensionen dann hier auf diesem Blog

Welche Bücher nun also auswählen? Lieblingsbücher habe ich sehr viele, und es wird mir mit Sicherheit nicht leichtfallen, daraus eine Auswahl von nur 12 Stück zu treffen. Natürlich schwirren mir schon eine paar konkrete Ideen im Kopf herum, die werden teilweise aber noch geheim gehalten. Nur den Anfang, den teile ich schon einmal mit euch!

1. Rebecca James – Die Wahrheit über Alice

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Diesen Krimi habe ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen, und nachdem ich ihn schon damals verschlungen habe, möchte ich ihn nun noch einmal in vollen Zügen genießen, und schauen, ob ich wieder so fasziniert von der Geschichte und den Charakteren bin wie damals. Nach dem Lesen habe ich damals auch eine Rezension geschrieben –  so besteht also eine optimale Vergleichsmöglichkeit meiner Ansichten.  Hier einmal der Klappentext:

„Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin. An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt …“

Uuuuh, das wird wieder spannend!

2. Harry Potter und der Stein der Weisen

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Ja, wirklich. Harrys Geschichte hat mich begeistert, seitdem ich den ersten Band das erste Mal in der Hand hatte. Damals dürfte ich so etwa sieben Jahre alt gewesen sein. Da ich auch schon in dem Alter eine echte Leseratte war, und mir keine Herausforderung zu groß erschien, habe ich mich sogleich an den Wälzer gewagt und war ganz schnell mittendrin in dieser spannenden Geschichte um Harry und seine Freunde. Nachdem ich bei ein paar anderen Teilnehmern dieser Challenge gesehen habe, dass sie auch dieses Buch auf ihre Leseliste gesetzt haben, habe ich mich spontan angeschlossen. Harry Potter ist einfach großartig und verdient es,  immer wieder gelesen zu werden.  Auch hier für euch der Klappentext (auch wenn der Inhalt bekannt ist ;)):

„Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.“

Das war erstmal alles an Informationen. 😉 Mit den beiden Büchern werde ich eine Zeit lang beschäftigt sein, und wer weiß, welche Ideen mir bis dahin noch kommen.

Uns allen viel Spaß bei dieser Challenge! 🙂