31 Tage 31 Bücher

31 Tage 31 Bücher – Tag 3

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Nachdem die ersten beiden Tage ja Selbstläufer waren, kommt nun das erste Mal eine Aufgabe, wo ich selber eine Wertung vornehmen musste, um mich dann bewusst für ein bestimmtes Buch zu entscheiden. Diese Aufgabe lautet heute

3. Dein Lieblingsbuch

Eine Auswahl von Büchern zu treffen, die ich gerne lese, fällt mir nicht sonderlich schwer. Darunter dann eine Rangfolge zu erstellen, wird schon knifflig. Und dann auch noch eine Nummer 1 herauszufiltern, ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch blieb mir ja nicht viel anderes übrig, als eben diese drei Schritte zu vollziehen. Und auf Platz Eins gelandet (vermutlich hängt das auch von meinem Befinden ab, morgen kann das schon wieder anders aussehen) ist heute und bei dieser Aufgabe Barbara Erskine mit ihrem historischen Roman Der Fluch von Belheddon Hall. Ich habe dieses Buch bereits im Rahmen dieses Blogs rezensiert, weshalb ich ja nun nicht erneut den gesamten Inhalt und meine Wertung erneut aufdröseln muss. Aber eine Erklärung ist doch definitiv fällig, warum es nun dieses Buch geworden ist und kein Anderes.

Barbara Erskine war lange Zeit eine mir unbekannte Autorin, erst nach einem literarischen Tipp habe ich mich ihr zugewandt und den Fluch von Belheddon Hall als erstes Buch von ihr gekauft. Schon nach wenigen Seiten, ja nach wenigen Worten war mir klar, dass dies ein großartiges Buch werden würde. Der Schreibstil von Erskine fesselte mich von der ersten Sekunde an, ich fühlte mich den Charakteren und insbesondere der Protagonistin Joss verbunden und konnte mir auch die Landschaft, in der die Geschichte spielte, sehr gut vorstellen. Vor meinem geistigen Auge lief praktisch die ganze Zeit ein kleiner Film entlang, der mich in dieser Umgebung zeigte, inmitten all der Geschehnisse, die die Familie Grant auf so viele harte Proben stellen. Auch wenn das Buch relativ dick ist, verliert es doch nichts von seiner Spannung, ganz im Gegenteil – bis zum Ende bleibt unklar, wie es ausgehen könnte und was letztlich der Kern hinter all den schrecklichen Vorkommnissen war. Auch die Einbindung von Zaubern (bspw. Schutzzauber o.Ä.), der ich für gewöhnlich sehr skeptisch gegenüberstehe und die mir auch in einem ansatzweise ähnlichen Buch sauer aufgestoßen ist, fügte sich perfekt in das Ganze ein. Insgesamt ist dieses Buch einfach ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

31 Tage 31 Bücher – Tag 2

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Und hier ist er, der Artikel zum zweiten Tag. Das heutige Thema lautet

2. Das Buch, das du als nächstes liest/ lesen willst

Da fällt mir die Auswahl überhaupt nicht schwer, denn besagtes Buch liegt schon seit ein paar Tagen direkt vor meiner Nase und schreit „Lies mich! Lies mich endlich!“ Es handelt sich dabei um das dritte Buch aus der Trilogie von Stieg Larsson, Vergebung. Verblendung und Verdammnis habe ich jeweils innerhalb weniger Tage verschlungen (wobei ich zugeben muss, dass ich bei Verblendung zwei Anläufe gebraucht habe! Irgendwie hat mich das Buch am Anfang nicht so gefesselt und ich fand es schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Aber sobald ich drin war, wollte ich nicht wieder raus..) und habe mir letzte Woche, noch während ich bei der Lektüre des zweiten Buches war, schon gleich das dritte in der Buchhandlung meines Vertrauens besorgt. Die Geschichte um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander lässt keine Wünsche offen und bietet in erster Linie SpannungSpannungSpannung. Wer sich entspannt zurücklehnen will,um etwas Seichtes zu genießen, ist hier völlig falsch und sollte sich lieber ein Märchenbuch oder auch Chicklit aus dem Regal nehmen.

Was im dritten Band passiert, weiß ich leider noch nicht, bisher habe ich mich noch nicht getraut, auf die Rückseite des Bandes zu schauen. Um die Spannung zu erhalten,werde ich das auch weiterhin nicht tun! Wer neugierig ist, darf selber bei Amazon gucken. Aber nichts verraten!! 😉

31 Tage 31 Bücher – Tag 1

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Und hier ist er auch schon, der erste Tag der Aktion. Ich komme mal ohne viel Drumherumgerede gleich zur Sache – das Thema lautet

1. Das Buch, das du zur Zeit liest

Momentan lese ich „Der Club der unsichtbaren Gelehrten“ von Terry Pratchett. Der Fantasyroman entstammt Pratchetts berühmter Scheibenweltserie und beschäftigt sich mit den Mitgliedern der unsichtbaren Universität, die beim Durchforsten alter Traditionen auf einen schrecklichen Fakt stoßen – um weiterhin einen bestimmten Fond einer ihrer Ahnen ausgezahlt zu bekommen, müssen sie regelmäßig an einem Fußballspiel teilnehmen und dafür dementsprechend natürlich auch eine Mannschaft stellen. Der Sieg ist keine Voraussetzung, hauptsache, sie nehmen teil. Keiner der Zauberer ist begeistert, da sie an alte Fußballspiele ganz böse Erinnerungen haben, die unter Anderem an schwere körperliche Verletzungen anlehnen. Doch es hilft ja alles nichts, sie brauchen das Geld, wenn sie sich nicht mit 3 Mahlzeiten pro Tag zufrieden geben wollen (was völlig inakzeptabel ist, 9 sind das Maß der Dinge!) und auch weiterhin mehr als drei Käsesorten zur Auswahl wünschen. Murrend und fluchend werden die nötigen Vorbereitungen getroffen.

Ich bin leider noch nicht sehr weit in dem Buch gekommen,so dass ich den Inhalt überwiegend vom Rücken des Buches und der ersten 30 Seiten zusammenkratzen musste. Dennoch bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergeht und ob die Zauberer der unsichtbaren Universität womöglich noch ein Fußballspiel gewinnen! Brauchte ich am Anfang noch wieder eine gewisse Zeit, um mich in Pratchetts Schreibstil hineinzuversetzen, bin ich jetzt wieder mitten in der Geschichte und kann mich auch wieder des tollen Humors erfreuen. Pratchett schafft es in seinen Büchern immer wieder, die Gegenwart (oder auch historische Ereignisse) zu parodieren und auf amüsante Art und Weise zu verzerren, so dass selten ein Auge trocken bleibt. Seine Charaktere sind mit so viel Liebe zum Detail geschaffen und insbesondere der tollpatschige Zauberer Rincewind hat sich längst den Weg in mein Herz gebahnt. Für jeden, der noch nie ein Buch von der Scheibenwelt gelesen hat, darf dieser Post gerne eine Aufforderung oder zumindest einen Anstoß darstellen, der Scheibenwelt eine Chance zu geben. Es lohnt sich absolut, in die Welt einzutauchen!