Monat: März 2014

BBC Bücherliste & Lieblingsbücher der Deutschen

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Bei meiner fleißigen Prokrastination bin ich gerade über eine Liste gestolpert, die sogleich mein Interesse geweckt hat. Unter http://www.listchallenges.com/kaunismina-bbc-6-books-challenge findet ihr insgesamt 100 Bücher, von denen der Durchschnittsbürger bloß sechs gelesen hat. Als absolute Leseratte konnte ich das natürlich nicht auf mir sitzen lassen, weshalb sich diese Liste gleich einer Prüfung unterziehen musste. Mein Ergebnis: 17 von 100 Büchern. Auch das ist eine magere Quote, die ich aber aufzubessern gedenke. Aus diesem Grund findet ihr künftigauf dieser Seite (oder oben in dem Reiter unter Leselisten und dann „BBC Bücherliste“) eine Übersicht, die sowohl die 100 Bücher aufführt, als auch zeigt, welche davon ich schon gelesen habe. Ein Drittel sollte bis Ende des Jahres ja wohl zu schaffen sein. 🙂

Zur gleichen Zeit geht auch noch zweite, nicht ganz so internationale Liste an den Start: die 100 neuen Lieblingsbücher der Deutschen, die vor geraumer Zeit gewählt wurden, haben nach einer Pause auch wieder ihren Weg auf meinen Blog gefunden und sollen nun fleißig konsumiert werden. Da komme ich auf insgesamt 39 von 100 gelesenen Büchern, und möchte als nächstes die 50%-Marke knacken. Für meine ehrgeizigen Leseziele in diesem Jahr bedeutet dies also konkret:

15 Bücher von der BBC Liste & 11 Bücher von der Lieblingsbücher-Liste lesen, zusätzlich zu den 10 weiteren Büchern für die Lieblingsbücher-Challenge (Vorsicht, das sind zwei verschiedene Dinge 😉 ). Und natürlich noch weitere Lektüre, einfach so zum Spaß.

Montagsstarter #10

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1. 3 Jahre Montagsstarter: herzlichen Glückwunsch! Vor drei Jahren habe ich gerade erste Blogversuche unternommen...

2. Sonne sucht man hier momentan wieder vergebens.

3. Motivationstechnisch ging es ganz schön auf und ab letzte Woche.

4. Eine Entscheidung, welche beiden Songs es nun noch endgültig in meine kurze Setlist schaffen, muss her.

5. Bald fliege ich nach Australien, darüber bin ich froh.

6. Die Gartenzeit hat zwar begonnen, gestaltet sich bei mir aber schwierig, weil meine herzallerliebsten Nachbarn ständig mit gefühlten 30 Besuchern auf ihrer Terrasse/Garten feiern und unseren, insbesondere für die diversen Kinder, mitbeanspruchen.

7. Fußballspielende Kinder direkt vor meinem Wohnzimmerfenster, den gesamten Sonntag über, sind für mich zu viel des Guten.

8. Diese Woche steht die Arbeit ganz oben auf dem Plan. Außerdem ist noch das Treffen mit einem Musikerfreund geplant und ich möchte mir bewusst Zeit für mich nehmen, um zu entspannen.

[Song of the Week] Regy Clasen – Wenn das alles ist

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Gestern Abend hatte ich die Möglichkeit, der wunderbaren Regy Clasen bei ihrem Konzert zu lauschen, welches das erste seit einer gefühlten Ewigkeit war. In den drei Stunden auf der Bühne im lauschigen Schmidt’s Tivoli bot sie ein vielfältiges Angebot an Songs; mal bunt und mal schwarz-weiß, mal mit größerer Band und mal mit einem einzigen Begleitinstrument. Mal laut, mal leise, mal fröhlich und mal nachdenklich stimmend, doch absolut immer mit einer großen Portion Gefühl. Um den Abend an Überraschungen zu bereichern, hatte sie sich auch einige Sterne von anderen Musikern eingesammelt, die sie – zum Teil in umgeschriebener Version – in ihr Programm einflocht und damit sich zu eigen machte.

Schon das erste Lied, „Wenn das alles ist“, bescherte mir eine Gänsehaut auf den Armen und zur gleichen Zeit ein seliges Lächeln auf dem Gesicht; beides hielt sich über das Ende der dritten Zugabe und den Heimweg hinaus. Dieses Lied zählt, neben dem ebenfalls recht neuen „Abziehbilder“, von dem es leider (!) keine Aufnahme online gibt, zu meinen Lieblingsliedern von ihr und vermittelt genau das Gefühl, das ich nach jedem ihrer Konzerte verspüre – Zufriedenheit. Wohligkeit. Wärme. Geborgenheit. Eine Freundin, die ich per Zufall bei dem Konzert traf (wobei ich wusste, dass sie diese Musik ebenfalls sehr gerne mag,so dass die Begegnung nicht vollkommen unerwartet war), sagte zu mir heute genau das, was ich auch denke: Regys Musik berührt einen bis tief in die Seele.

Hier nun also das Eröffnungslied von gestern Abend, wenn auch in einer Version von 2011 aus den Fliegenden Bauten (die zu meinem großen Bedauern bald abgerissen werden). Ich wünsche euch viel Freude und Glückseligkeit damit, und füge noch schnell ganz herzliche Geburtstagsgrüße an besagte Freundin bei 😉

P.S.: Eröffnet wurde der Abend von David Huhn und Matthias Clasen (ja, der Bruder von Regy), die ebenfalls viele Gefühle und schöne Gedanken weckten. Mehr zu David Huhn hier.

P.P.S.: Diejenigen von euch, die bald in den Genuss kommen, meinem ersten Soloauftritt zu lauschen, dürfen gerne bei Regys Musik besonders genau hinhören. 😉

Montagsstarter #9

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1. Krank sein kommt immer im absolut falschen Moment, wenn man es gerade gar nicht gebrauchen kann.

2. Stress hilft mir manchmal, mit der Arbeit anzufangen.

3. Ich kann nur unter Druck arbeiten – zumindest dachte ich das früher.

4.Lange war es schon nicht mehr hell um diese Uhrzeit – wie großartig.

5. Und dann kann auch der Sommer nicht mehr weit sein.

6. Mehr Energie hatte ich lange nicht, und das kann nicht nur auf den Wetterumschwung zurückzuführen sein.

7. Die Entrümpelung des Alltags und eigenen Lebens ist eine meiner wichtigsten Aufgaben momentan.

8. Diese Woche freue ich mich besonders auf das Regy Clasen Konzert heute Abend, habe außerdem die Arbeit an meinen letzten beiden Hausarbeiten geplant und dann steht noch die detaillierte Planung und das Buchen meines Australien-Urlaubs im Mai an.

Stephanie Perkins – Anna and the French Kiss

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97801432062621Inhalt: Als ihr Vater ihr verkündet, dass Anna ihr Senior Year nicht in Atlanta verbringen soll, wo sie schon ihr gesamtes Leben lang wohnt, sondern auf eine Schule in Paris geschickt wird, ist sie alles andere als begeistert. Von einem Tag auf den anderen  muss sie Familie, Freunde und Heimat hinter sich lassen, um in einem Land auf der anderen Seite der Erde neu anzufangen, wo sie niemanden kennt und dessen Sprache sie nicht beherrscht. Im zauberhaften Paris angekommen, findet sie schnell neue Freunde, unter ihnen der attraktive Etienne (dessen Name irgendwo einen Akzent hat, man verzeihe mir das Auslassen ;)), in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Wäre er nicht in einer Beziehung, und wäre nicht Annas Irgendwie-fast-Freund in Atlanta, wäre ihr Leben perfekt. Aber so treibt sie von Tag zu Tag, von einem hoffnungsvollen Moment in einen niederschmetternden, nicht sicher, was sie wirklich will. Ob sie in der Stadt der Liebe doch noch ihr Glück findet, steht lange Zeit in den Sternen.

Amhranai meint: Alleine schon durch die Aufmachung des Buches habe ich mich sofort davon angezogen gefühlt. Man sieht es nicht auf dem Bild, aber die Seitenränder sind leicht gewellt (nein, nicht ins Wasser gefallen) und verleihen dem Buch eine ungewöhnliche Struktur. Dazu kommt noch der vielversprechende Inhalt und der Ort des Geschehens: Paris. Seit ich vor ein paar Jahren einige Tage dort verbringen konnte, bin ich ganz verzaubert von dem einzigartigen Charme, den diese Stadt mit sich bringt. Nach Beendigung des Studiums möchte ich unbedingt noch einmal dorthin, diesmal etwas länger, und alles noch einmal ganz genau erkunden.

Aber zurück zu Annas Geschichte. In ein fremdes Land geschickt zu werden, um dort auf eine Schule zu gehen, wo man niemanden kennt, ist eine Situation, die wohl fast jeder als furchtbar einstufen würde. Und so ging es auch mir; Anna tat mir zu Beginn des Buches wirklich Leid. Als sie Etienne und seinen Freundeskreis trifft, ändert sich ihr Leben dort schlagartig (nicht nur, weil sie sich in ihn verliebt und von nun an die Welt durch eine rosarote Brille sieht): sie zeigen ihr die Stadt, sind während der Unterrichtsstunden an ihrer Seite und verwandeln Paris für sie in eine neue Heimat, die jedoch nicht an ihre „echte“ heranzukommen scheint. Und dann ist da eben noch die vertrackte Situation mit Etienne, der neben seinem guten Aussehen auch noch eine unwahrscheinliche charakterliche Attraktivität mit sich bringt, aber leider vergeben ist. Und was ist nun eigentlich mit Annas Quasi-Freund in Atlanta? Fragen über Fragen, die ich Anna leider nicht beantworten konnte, auch wenn ich es gern wollte. Stephanie Perkins beschreibt den inneren Kampf so realistisch, und nicht so überzogen, wie man es vielleicht vermuten würde, dass man unwillkürlich ein Teil dieser Geschichte wird.

Natürlich kommt am Ende alles so, wie man es sich teilweise schon denken kann…….aber auch anders. Anna and the French Kiss ist ein absolut zauberhaftes Buch; romantisch und doch erfrischend, berührend und gleichzeitig lustig – einfach schön. Mittlerweile habe ich es bestimmt drei oder vier Male gelesen, und werde der Geschichte doch nicht überdrüssig. Nicht nur für Paris-Liebhaber, wie ich es bin, ein absolutes Muss!

Freitagsfüller #7

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1.  In der vergangenen Woche  habe ich zwei Hausarbeiten fertiggestellt und abgegeben – jippi.

2.  Meine Heimat und ich sind wie Schatten und Licht eng verbunden für’s Leben. ( 😉 )

3.  Es geht doch nichts über Ausschlafen.

4.  Mein gemütliches Bett ist so verführerisch.

5.  Schmeckt doch nichts besser als ein leckeres Eis im Sonnenschein .

6.  Könnte ich von außen auf mich blicken und über mich selbst reden, würde ich mich vermutlich über meinen momentan Ehrgeiz wundern und mich fragen: „wie macht sie das?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine kleine Shoppingtour , morgen habe ich Literaturrecherche geplant und Sonntag möchte ich nach dem Sport bei der dritten Hausarbeit signifikant weiterkommen !

[Song of the Week] SoKo – We Might Be Dead By Tomorrow

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In den letzten Tagen macht ein Kuss-Video der besonderen Art die Runde: zwanzig Menschen wurden jeweils mit einem Fremden zusammengebracht, den sie noch nie zuvor gesehen haben. Bei ihrer ersten Begegnung sollen sie nicht etwa nur Smalltalk betreiben, sondern einen Kuss austauschen; etwas Privates und Vertrautes als Gegensatz zu der Fremde, die bis zu dem Moment anherrscht, bis die Lippen sich berühren. Hier könnt ihr es anschauen, und danach unter dem Video weiterlesen:

Was mich genauso berührt hat wie die Pärchen, die dabei entstanden sind, ist die Musik, die leise im Hintergrund zu hören ist. Beim ersten Mal empfand ich sie als ruhigen Gegensatz zu den gezeigten Szenen, beim zweiten Mal hörte ich schon eher auf die Musik als dass ich den Bildern Aufmerksamkeit schenkte, und beim dritten Mal haben die Lyrics von „We Might Be Dead By Tomorrow“ von SoKo mich gefangengenommen und lassen mich seitdem nicht mehr los.

Die Aufforderung hinter dem Lied ist simpel formuliert: lebe, denn schon bald werden wir nicht mehr sein. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als das Jetzt, um Liebe und Zuneigung zu teilen. Unabhängig von der Situation, mit der dieses Lied verknüpft ist, bewegt mich der Text noch auf einer deutlich tiefergehenden Ebene, da ich vor kurzem erfahren musste, wie es ist, wenn jemand aufgibt, weil er das Schöne im Leben nicht mehr erkennen kann. Dieser Moment der völligen Schwärze muss entsetzlich sein. Jeder hat ohnehin nur eine begrenzte Zeit, die er auf dieser Erde zubringen kann, und diese sollte nicht ungenutzt vorbeigehen, oder mit Warten verschwendet werden. Warten darauf, dass man bereit für etwas ist. Liebe, einen Wechsel, das Angehen eines Problems. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, und es wird sich lohnen, den Schritt zu gehen. Schon morgen kann die Chance vorübergegangen sein, und dann ist es zu spät. Lass es nie zu spät sein.