Monat: Januar 2014

[Song of the Week] Gloria Gaynor – I am what I am

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Jeder von uns hat andere Quellen, um die Kraft und das Selbstvertrauen für das tägliche Bestreiten des Alltags aufzubauen. Freunde, Familie, Sport, Arbeit, Meditation – die Liste ist lang, und das ist auch verdammt gut so. Schließlich kann man nur dann das Meiste aus sich herausholen, wenn man herausfindet, was für einen selber am besten ist.

In meinem Fall steht da an erster Stelle die Musik. Viele Lieder inspirieren mich und zeigen mir neue Möglichkeiten auf; indem ich kurz aus der eigenen Welt entfliehen kann, kann ich kurz darauf gestärkt zurückkehren und etwas Neues anpacken. Das mag auf den ersten Blick hochphilosophisch oder auch überzogen klingen, aber das stört mich nicht. Nicht nur kann ich aus einzelnen Liedern direkte Parallelen zu meinem Leben ziehen, auch geben die richtigen Botschaften mir ganz viel Kraft mit auf den Weg.

Gloria Gaynors „I am what I am“ ist eine Ode an das eigene Ich, an den Stolz und die Selbstsicherheit, die jeder von uns verdient. Durch die Einzigartigkeit, mit der jeder Einzelne gesegnet ist, ist es offen, welchen Lebensweg man letztlich wählt. Wichtig ist, dass man in den Spiegel schauen kann und sich selbst vertreten kann. Denn wenn man selber nicht für die eigene Persönlichkeit eintritt, wer sollte es dann tun? Und wozu?

Ich gebe vollkommen offen zu, dass ich lange Zeit große Schwierigkeiten mit diesem Bereich des Lebens hatte. Mit sich selber zufrieden sein, stolz auf das eigene Wesen sein und sagen zu können „dies ist mein Leben, und ich muss mich nicht darin verstecken“ sind Disziplinen, in denen sicherlich auch noch lange Weiterentwicklung nötig sein wird, aber ich bin jetzt schon einmal auf einem guten Weg. Die Menschen, die mir im Weg stehenn, kann ich von denen unterscheiden, die mir gut tun – und in beiden Kategorien gibt es so einige Vertreter. Für letztere bin ich dankbar, erstere werden, bzw. sollen, mich nicht länger zurückhalten.

Für euch nun aber der versprochene Musikbeitrag. Wer sich auch von der Musik inspirieren lassen mag, ist allerherzlichst dazu eingeladen. Auch würde mich interessieren, woher ihr eure Kraft bezieht. Was ist euer Geheimrezept für das In-Sich-Selbst-Ruhen?

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