[Re-Read] Rebecca James – Die Wahrheit über Alice

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Inhalt: “Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin. An ihrer Schule ist Katherine die Außenseiterin. Unauffällig, immer allein, mit niemandem befreundet. Der Grund: Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Erfahren, was mit ihrer Schwester Rachel geschah. Doch dann lädt Alice Katherine zu ihrer Party ein. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule. Es tut gut, eine Freundin zu haben. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Und Katherine muss erkennen, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt …” (James, Rebecca: Die Wahrheit über Alice. Rororo: Februar 2012)

Amhranai meint: Im Rahmen der Lieblingsbücher Challenge sollen ja innerhalb von 12 Monaten 12 Lieblingsbücher gelesen und rezensiert werden. Als erstes Buch auf meinem Stapel habe ich mich für Rebecca James‘ Die Wahrheit über Alice entschieden, das ich etwa vor 1,5 Jahren schon einmal gelesen und auch rezensiert habe.

Ich wusste noch, dass mit Alice etwas nicht stimmt, doch war ich zu Beginn nicht mehr ganz sicher, inwiefern sich ihre Geschichte mit der von Katherine verschränkt und was sie dazu verleitet, sich so falsch zu verhalten, wie sie es tut. Dann kam aber die Erinnerung schnell wieder zurück – ein Vorteil beim Re-Read ist ja, dass man grob schon weiß, was passiert – und ich konnte von da an Katherine’s Geschichte verfolgen, während ich mich fragte, wann sie denn endlich hinter Alice’s Geheimnis kommt. Hinterher ist man ja bekanntermaßen immer schlauer, so dass ich es kaum fassen konnte, dass es Katherine nicht gelang, die Schlüsse zu ziehen, die ich mit dem nötigen Wissen längst gezogen hatte. Damit will ich nicht suggerieren, dass Katherine als ein unnatürlich naiver und zweidimensionaler Charakter angelegt ist, dem ist gewiss nicht so. Nur braucht sie ihre Zeit, um mit ihrer verletzten Seele zu erkennen, was eigentlich geschieht.

Die Grausamkeit, die Alice an den Tag legt, ließ mir immer wieder einen Schauer über den Rücken wandern. Erst bemüht sie sich so sehr, Katherine als ihre Vertraute zu gewinnen, und dann zerstört sie sie eiskalt. Sicher ist sie verletzt durch das, was in der Vergangenheit geschehen ist, doch gibt ihr dies noch nicht das Recht, Katherine zu terrorisieren und sie dafür zu bestrafen, was damals vor sich ging. (Ich vermeide bewusst Details, um denen eine Chance zu geben, die das Buch noch nicht gelesen haben 😉 ). Mit welcher gelassenen Sicherheit und Präzision sie vorgeht, ist erschreckend, und zeigt einmal mehr, wozu Menschen fähig sind.

Alles in allem war es definitiv eine gute Entscheidung, dieses Buch im Rahmen der Challenge noch einmal zu lesen!

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