[Reread] Barbara Erskine – Der Fluch von Belheddon Hall

Gepostet am Aktualisiert am

Inhalt: Die junge Mutter Jocelyn Grant (kurz Joss) hat alles in ihrem Leben, was sie sich wünschen kann. Einen sie liebenden Ehemann, einen bezaubernden kleinen Sohn und liebevolle Eltern und eine Schwester, die ihr jederzeit zur Seite stehen. Doch seit ihr Sohn auf der Welt ist, stellt sie fest, dass doch etwas fehlt – die Beziehung zu ihrer Herkunft, zu ihren leiblichen Eltern. Denn Joss wurde als Baby adoptiert. Bisher hatte ihr dies nie etwas ausgemacht, aber ihr Sohn soll wissen, wo er eigentlich herkommt. Und so macht sie sich auf die Suche nach ihren wirklichen Eltern, die sie zu dem verlassenen Herrenhaus Belheddon Hall führt, ihrem neuen Zuhause. Entgegen der Warnungen ihrer Nachbarn, dass es dort spuken soll, zieht sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn dort ein, doch schon bald plagen sie erste Zweifel. Etwas ist dort in diesem Haus, etwas, dass ihr und ihrer Familie anscheinend Böses will. Joss gerät in immer größere Schwierigkeiten und weiß schon bald nicht mehr, ob sie nicht langsam verrückt wird. Kann der Fluch, der ihre Familie seit vielen Jahrhunderten verfolgt, gebrochen werden?

Amhranai meint: Barbara Erskine und speziell dieses Buch wurden mir von jemandem empfohlen, der meine Lesegewohnheiten ziemlich gut kennt, weswegen ich ziemlich blind auf diesen Vorschlag vertraut habe und mir auf gut Glück den Fluch von Belheddon Hall bestellt habe. Und ich muss sagen, dass ich das keine Sekunde lang bereut habe, denn mittlerweile zählt Barbara Erskine zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen und ich habe schon eine Handvoll Bücher von ihr durchgelesen. Die Geschichte von Joss, ihrem Mann Luke und ihrem Sohn Tom ist mitreißend und fesselnd bis zur letzten Sekunde. Immer dann, wenn man meint, wieder den Überblick gewonnen zu haben und zu wissen, was gerade geschieht, passiert etwas Neues, Unvorhergesehenes, das alles wieder umwirft und den Leser erneut in seinen Bann zieht. Nicht nur Joss zweifelt zwischenzeitlich an sich, auch ich habe es mehrmals getan und war mir nicht mehr sicher, inwieweit man ihrer Wahrnehmung trauen kann. Obwohl das Buch in der dritten Person erzählt wird, liegt der Fokus doch ganz deutlich auf Joss, so dass man in erster Linie mit ihren Gedanken und Handlungen konfrontiert wird. Zwischendurch wird man immer wieder in eine lang zurückliegende Welt entführt, in der alles Übel begann. Joss erlebt diese Rückblenden teilweise wie Träume, teilweise auch bei vollem Bewusstsein, man wird jedoch nie aufgeklärt, was es wirklich damit auf sich hat. Ein Freund von Joss, der Geschichtslehrer ist und somit mit der Vergangenheit des Hauses vertraut ist, bringt stückweise Licht ins Dunkel und fördert Dinge zutage, die besser im Verborgenen geblieben wären. Doch letztlich liegt es an Joss, zu verhindern, dass der Fluch ihre Familie vollends zerstört.

Ein absolut großartiges Buch, das ich jedem empfehlen möchte. Bisher hatte ich kaum Kontakt mit historischen Romanen, doch nach dieser Geschichte bin ich ein absoluter Fan davon, und speziell von Barbara Erskines Geschichten. An dieser Stelle nochmal ein liebes Dankeschön an die Person, die mir das Buch empfohlen hat und mich zu einem Suchti gemacht hat 😉

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Ein Kommentar zu „[Reread] Barbara Erskine – Der Fluch von Belheddon Hall

    […] Roman Der Fluch von Belheddon Hall. Ich habe dieses Buch bereits im Rahmen dieses Blogs rezensiert, weshalb ich ja nun nicht erneut den gesamten Inhalt und meine Wertung erneut aufdröseln muss. […]

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