Helen Fielding – Bridget Jones‘ Diary

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Inhalt:

Die Geschichte von Bridget Jones kennt mittlerweile fast jeder. Ob aus dem Fernsehen/Kino oder auch durch das Buch, das dem Film vorangegangen ist. Eine Frau um die dreißig ist mit ihrem Leben und speziell ihrer Figur unzufrieden und versucht (zunächst vergeblich), etwas daran zu ändern. Zusätzlich erschweren ihr zwei Männer das Leben: der gut aussehende Daniel Cleaver, ihr Boss, der gelinde gesagt ein Schwein ist, sie aber doch immer wieder um den Finger wickeln kann, und der ebenfalls nicht gerade unattraktive Mark Darcy, ein erfolgreicher Rechtsanwalt, der ganz nach seinem historischen Namensvetter Mr. Darcy kommt und sich erst als unsympathischer Miesling gibt, bevor Bridget (gemeinsam mit dem Leser) seine guten Seiten entdeckt.

Amhranai meint:

Den Film Schokolade zum Frühstück habe ich schon gefühlt tausendmal gesehen. Jedes Mal wieder war ich von der Person Bridget Jones (gespielt von Renee Zellweger) fasziniert und gleichzeitig stark amüsiert. Es ist immer aufbauend, zu sehen, was alles bei anderen im Leben schieflaufen kann und man fühlt sich dann immer gleich viel besser… 😉 An das Buch nun hatte ich relativ hohe Ansprüche und ich hoffte, dass es mich genauso amüsieren würde wie der Film. Helen Fielding ist eine tolle Autorin, die mit ihrem komischen Schreibstil viele Lacher hervorruft. Der Tagebuchstil von Bridget wird im gesamten Buch konsequent eingehalten und beginnt meistens mit einer Übersicht über ihr aktuelles Gewicht, den Alkohol- sowie Zigarettenkonsum und oft auch einer Kalorienmenge. Dann folgen die mal alltäglichen, mal außergewöhnlichen Begebenheiten im Leben der armen Socke, die zwischen zwei Männern hin- und hergerissen ist. DasBuch an sich habe ich sehr genossen, allerdings hatte ich bei unwahrscheinlich vielen Szenen die Verfilmung im Kopf, so dass ich nie eine fiktive Person gesehen habe, sondern lediglich Renee Zellweger, Colin Firth und Hugh Grant. Wenn im Buch gesprochen wurde, hörte ich die Stimmen der Schauspieler. Verstärkt wird dies auch noch durch das Cover des Buches, das nach Veröffentlichung des Films neu aufgelegt wurde und oben genannte Personen zeigt. So war es für mich praktisch unmöglich, Buch und Film zu trennen, was sich negativ auf meinen Lesegenuss ausgewirkt hat. Nichtsdestotrotz ist es ein unheimlich amüsantes Buch, das besonders für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, zu empfehlen ist. Wäre ich eine von diesen gewesen, hätte ich das Buch vermutlich noch mehr genossen, da es wirklich lustig ist und den grauen Alltag ganz schnell wieder aufheitert.

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